Monat: Mai 2006

Meinung: DOOM – der Film

Nachdem ich jetzt auch den Film zum Egoshooter-Klassiker DOOM gesehen habe, muss ich definitiv sagen: Ich kann die schlechten Kritiken überhaupt nicht verstehen. Gut, dass der Film ein kommerzieller Flop ist, war ja abzusehen. Aber dass er im Kreise der Computerspieler und der Splatterfans auch durchfällt, kann ich nur schwer nachvollziehen. Ja, der Film ist simpel gestrickt und dumm. Aber bitte: Was habt ihr denn erwartet?

Ich für meinen Teil habe alles, was ich mir von einer DOOM-Verfilmung hätte wünschen können, auch bekommen: Wenige, dümmliche Dialoge, eine abstruse Story als Alibi, jede Menge Ekeleffekte, muskelbepackte US Marines und gigantische Knarren. Wer die Spiele mochte, der sollte auf jeden Fall auch diesen Film mögen. Natürlich ist es ein C-Movie. Aber es ist halt auch bloß Unterhaltung, Popcorn-Splatter ohne jeden Anspruch. Wenn man sich darauf einlässt, dann ist der Film ein wirklich großer Spaß. Und die Abschlusssequenz in der Ich-Perspektive ist ja wohl eine grandiose Idee!

Ich muss hier jedenfalls mal die Trashfilm-Fahne hochhalten: DOOM ist knappe zwei Stunden Lebenszeit unbedingt wert!